Dokumentarfilm “Wir hatten ja nichts”

Von | 7. März 2014, 08:18 Uhr | Unkommentiert | Geschichte | Tags:

Im Rahmen der Melchiorshauser Runde soll am 13. März um 16 Uhr im Gasthaus “Zum Waldkater” wieder eine Filmvorführung stattfinden. Wilfried Meyer wird den zweiten der Weyher Dokumentarfilme mit dem Titel “Wir hatten ja nichts”, den er zusammen mit Wolfgang Wortmann drehte, zeigen.

Auf große Resonanz stieß vor einiger Zeit der erste Film dieser Serie “Heil Hitler Herr Lehrer” und sorgte für einen vollen Saal.

Die Produktion entstand 2003 und dokumentiert die Nachkriegszeit in unserer Gemeinde. Heimatvertriebene und Einheimische berichten von ihren Erlebnissen in dieser schweren Zeit. Sogar ein Flüchtlingstreck wurde für den Film mit Unterstützung der Lahauser Bühne nachgestellt. Wohnungsnot, Kohlenklau und Hamstern um zu überleben gehören unter anderem zu den Themen. Von den acht Zeitzeugen sind bereits vier verstorben, doch ihre Erzählungen konnten dokumentiert werden und sind damit der Nachwelt erhalten.

Historische Fotos, Filmausschnitte und Exponate dieser Epoche ergänzen den Film, der eine Länge von 45 Minuten hat. Der Eintritt ist frei.

Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist und einen Fahrdienst benötigt, melde sich bitte bei PRO DEM SeniorenServiceBüro Tel.: 0421-8983344.

Bildtext:
Für den Film wurde ein Flüchtlingstreck von Mitgliedern der Lahauser Bühne nachgestellt. Rechts Wolfgang Wortmann mit seiner Filmkamera.

 

 

Über den Autor

Karl-Heinz Heidtmann

Karl-Heinz Heidtmann studierte Kommunikation und arbeitet seither als selbstständiger Berater und Trainer. In seinen drei anderen Blogs schreibt er über den Zeitgeist, über Bücher und seine Arbeit. Sein Motto: Kein Tag ohne Text.

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